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7 Fakten in 4 Minuten – Video 1 – Ylang Ylang

Ich liebe den Duft von Ylang Ylang

Fakt Nummer 1 – Der Baum ist mehr als 12m hoch, wächst in Equador, Madagascar und Asien.

Fakt Nummer 2 – fördert die Serotoninausschüttung

Fakt Nummer 3 – unterstützt den Feuchtigkeitsgehalt Deiner Haut

Fakt Nummer 4 – ideal zur Entspannung

Fakt Nummer 5 – super als Haarmaske bei sprödem Haar

Fakt Nummer 6 – unterstützt Dich positiv bei Ärger und Unruhe

Fakt Nummer 7 – hilft bei Menstruationsbeschwerden

Die Kraft von Copaiba – Erste Anwendungen

Copaiba wird aus dem Harz des südamerikanischen Copaiba Baumes destilliert.

Hauptbestandteile in Copaiba sind die kraftvollen Terpene. Das sind Kohlenwasserstoffe, welche einen sehr wichtigen Beitrag zur Gesundheit unseres Körpers leisten.

Beta Caryophyllen (BCP) – ein Terpen – liegt bei dem – durch die vielseitigen, therapeutischen Anwendungen sehr bekannt gewordenen – CBD Öl bei 35%.

Der Anteil von BCP beim Copaiba Öl liegt bei 55%

Nun aber zu den wunderbaren Eigenschaften von Copaiba!

Anwendung auf der Emotionalen Ebene:

  • Das angenehme Aroma hebt Deine Stimmung und verbessert in angespannten Situationen Deine Laune.
  • Es hilft Dir Deine Erdung wiederzufinden und im jetzigen Moment zu bleiben!
  • Es hilft Dir Deine innere Stimme besser wahrzunehmen und Dich selbst besser zu spüren.
  • Copaiba hat eine besänftigende und tröstende Wirkung auf uns. Es er bringt Harmonie und Frieden in unser gesamtes System.

Anwendung auf der Körperlichen Ebene:

  • Es hilft verkrampften und zu festen Muskeln, etwas zu entspannen.
  • Gib 3 Tropfen Copaiba und 3 Tropfen Pfefferminze in eine vegane Kapsel, nimm diese ein – diese Mischung unterstützt Dein Verdauungssystem
  • Copaiba unterstützt die tiefe Atmung – super für Sportler geeignet
  • Unterstütze Dein Immunsystem von außen ganz einfach unter der Dusche: 1 Tropfen Coapaiba mit 1 Tropfen R.C. oder Raven mischen und auf die Fußsohlen auftragen
  • Unterstütze Dein Immunsystem von innen ganz einfach mit diesem Rezept: 5 Tropfen Weihrauch + 5 Tropfen Copaiba + 5 Tropfen Idaho Balsam fir in eine vegane Kapsel geben und über 21 Tage täglich 1 Kapsel einnehmen

Anwendung in der Kosmetik:

  • Eines der beliebtesten Eigenschaften von Copaiba sind seine pflegenden Auswirkungen auf unsere Haut.
  • Die aktiven Bestandteile in Copaiba können die Haut und das Gewebe straffen, was die Haut jünger und elastischer werden lässt.
  • Copaiba stärkt auch die Haut, sodass speziell im Alter leichte Verletzungen schneller heilen können und auch gar nicht erst so schnell geschehen.
  • Copaiba ist eines der ätherischen Öle, welches bei sämtlichen Hautproblemen, sei es bei Blasen, Pickeln, Ausschlägen und sogar Narben usw. wohltuend sein kann.
  • In Kombination mit Lavendel oder Weihrauch zur Körperbutter geben
  • Gib Copaiba auf Deine noch feuchten Haare – das wirkt sehr feuchtigskeitsspendend

Anwendung in der Reinigung:

Copaiba ist ein heißer Tipp zur Reinigung von Pilzsporen im Haushalt. Einfach regelmäßig zum Reinigen auftragen und in den Diffuser geben.

 

Wissenswertes Rund Um Das Superfood Hirse

Wusstest Du, dass Hirse eine uralte Kulturpflanze ist?

Hirse ist das älteste bekannte Anbaugetreide überhaupt und war lange Zeit eines der Hauptnahrungsmittel weltweit. In Europa war Hirse über Jahrhunderte die mit Abstand verbreitetste Getreidesorte, in Asien und Afrika ist sie es immer noch. Ihr Anbau ist für Deutschland bereits für das Zeitalter der Linienbandkeramik (zw. 5500 – 4900 v. Chr.) belegt. Der Name geht auf das altgermanische Hirsi zurück, dessen indogermanische Wurzeln ungefähr für „Sättigung bzw. Nahrhaftigkeit“ stehen und damit dieses Allroundwunder ganz treffend bezeichnen. Erst in der Neuzeit wurde sie hier durch Kartoffeln und Mais vollständig als Kulturpflanze verdrängt.

Renaissance der Hirse – was spricht für die Hirse?

In Europa wurde die Hirse im Zuge der Gesundheits-und Fitnesswelle „wiederentdeckt“, als man ihre wertvollen Inhaltsstoffe und ihre Schleimfreiheit zu würdigen begann.

Hirse ist das mineralstoffreichste Getreide. Besonders wertvoll macht sie ihr Silizumgehalt (in Form von Kieselsäure), der für die Elastizität und Spannkraft des Bindehautgewebes und das Aussehen von Fingernägeln und Haaren wichtig ist.

Mit zunehmendem Alter nimmt nämlich der Kieselsäuregehalt im Körper deutlich ab. Dies kann dann zu Faltenbildung der Haut, Bindegewebsschwäche, Krampfadern, Hämorrhoiden, Bandscheibenschäden, Haltungsschwächen, Durchblutungsstörungen, Schwindel, Müdigkeit, Ekzemen, Zahnschäden, Gelenkschäden, Gelenkentzündungen, Brüchigkeit der Nägel, Schwäche der Sinne und des Nervensystems und anderen allergischen Erscheinungen führen.

Die Extradosis Kieselsäure und anderer Wirkstoffe, Mineralien und Spurenelementen in der Hirse kann hier erstaunliches bewirken. So wirkt sie z.B. hautglättend und verbessert den Glanz von Haaren und Fingernägeln.

Bemerkenswert ist, dass die Mineralstoffe, Spurenelemente und Wirkstoffe in einer feinen, fast homöopathischen Dosis vorhanden sind, die die Revitalisierung von Knochen, Zähnen und Knorpeln positiv beeinflussen kann.

Hirse hat einen um das zwei- bis dreifache höheren Eisengehalt (z.B. 7 mg pro 100 g bei Goldhirse) als andere Getreidesorten. Damit leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Blutbildung und ist aus der veganen oder vegetarischen Küche heute kaum mehr wegzudenken.

Da Hirse keine Gluten (Klebereiweiße) enthält, ist sie bestens geeignet für Menschen mit Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Ein Nebeneffekt der fehlenden Gluten, ist ihre sog. Schleimfreiheit. Im Unterschied zu anderen Getreidesorten, wirkt Hirse aufgrund der fehlenden Klebereiweiße nicht verschleimend auf die Atemwege, was sich gerade bei Atemwegserkrankungen positiv bemerkbar macht.

Weitere wichtige Inhaltsstoffe der Hirse sind Kalzium, Kalium, Magnesium, Natrium und Fluor. Geschälte Hirsekörner enthalten im Mittel 65 bis 69 % Kohlenhydrate, 8 bis 20 % Eiweiß (Protein), 10,6 % Ballaststoffe, 3 bis 5 % Fett und 1,4 % Mineralstoffe sowie bedeutende Mengen an B-Vitaminen. Sie ist also protein- und fettreich.
Hirse wird darüber hinaus basisch verstoffwechselt und beugt damit einer Übersäuerung des Körpers vor. Übersäuerung ist ein chemischer Prozess im Körperinneren, der besonders bei erhöhter Zufuhr von anorganischen Säureionen, wie sie bspw. in Kochsalz, Fleisch, Michprodukten, Konservierungsmitteln und ähnlichem vorkommen, entstehen kann. Hirse ist hingegen leicht verdaulich und bekömmlich, denn der Körper muss nicht auf sein Vitalstoff- Vorratsdepot aus Knochen, Haaren, Zähnen und Organen zurückgreifen um einer Übersäuerung entgegenzuwirken, weil sie viele Substanzen mitliefert, die für ihre Verarbeitung benötigt werden.
Hirse erfüllt damit höchste ernährungsphysiologische Ansprüche, wirkt sowohl gesundheitsfördernd und revitalisierend auf Zähne und Knochen als auch verjüngend auf Finger- und Zehennägel, Haare sowie auf das Hautbild – höchste Zeit also für eine Renaissance der Hirse!

organic millet seeds in a wooden bowlDie wichtigsten Hirsesorten und wie Du sie in der Küche verwendest

Hirsen gehören zu den Süßgräsern. Man unterscheidet zwei Hauptgruppen:

  • Sorghumhirse, die durch größere Körner bessere Hektarerträge sichert  und
  • Millethirse, zu der die meisten bekannten Gattungen gehören

1. Braunhirse – das mineralreichste Getreide der Welt

Sie unterscheidet sich nicht nur durch die dunklere Farbe von der herkömmlichen Hirse. Der entscheidende Unterschied zur gewöhnlichen Speisehirse oder Gold-Hirse besteht darin, dass die Braunhirse nur in ungeschälter Form vorkommt, da in ihrer Schale die meisten Vitamine und Mineralstoffe enthalten sind.

Normalerweise wird Hirse entspelzt und geschält um die Verdaulichkeit zu verbessern. Durch das Wegmahlen der äusseren Schichten gehen zwar viele gesunde Inhaltsstoffe verloren, allerdings werden dadurch aber auch unerwünschte Verunreinigungen entfernt.
Die Braunhirse hingegen wird samt Schale und Spelze in einem speziellen Mahlverfahren sehr fein gemahlen. Hierdurch muss die Hirse vor dem Verzehr nicht mehr gekocht werden, sondern Du kannst Sie ganz einfach direkt ins Müsli, einen Joghurt oder in andere Flüssigkeiten geben. Braunhirse ist darüber hinaus das mineralreichste aller Getreidesorten weltweit.

Der Verzehr ungemahlener Braunhirse ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Magen und Darm können durch die extrem harte Schale in Mitleidenschaft gezogen werden.

2. Sorghumhirse – die fünftwichtigste Getreideart der Welt

Sorghum ist eine sehr anspruchslose Getreideart und wird daher auch heute noch weltweit angebaut. Das mineralstoffreiche Getreide enthält neben Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium und Kalium viel Silizium (Kieselsäure) und Eisen und ist in der Verarbeitung zu Couscous, Hirsemehl, Grütze und Melasse oder auch ungesäuertem Fladenbrot ein echter Alleskönner.

Grundsätzlich gilt für die Verwendung, wie für fast alle anderen Hirsesorten, dass sich hauptsächlich in der Schale unerwünschte Substanzen wie Phytin– oder Oxalsäure finden.

Gerade die Phytinsäure vermindert die Aufnahmefähigkeit des Körpers für Mineralstoffe. Zudem hinterlässt die harte Schälkleie einen unangenehmen Kaueindruck und besitzt gleichzeitig einen herbbitteren Geschmack.

Wie die meisten Hirsesorten,solltest Du daher auch Sorghumhirse vor dem Verzehr gut einweichen (ca. 2 Stunden) oder zumindest heiss abwaschen.

Um die richtige Mischung aus basischen und säurehaltigen Lebensmitteln zu gewährleisten, ist es besser Hirse generell mit Obst und Gemüse kombiniert werden. Das hilft Deinem Körper dabei Mineralstoffe und Vitamine besser aufzunehmen.

3. Kennst Du Teff – die Alleskönnerin?

Teff oder Zwerghirse gilt als das kleinste Getreide der Welt. 150 Teff-Körner entsprechen gerademal der Größe eines Weizenkorns. Durch ihre hervorragenden basischen Eigenschaften, ihre besonders leichte Verdaulichkeit sowie ihren hohen Mineral- und Nährstoffgehalt ist Teff eine ideale Schon- und Heilkost. Sie ist kaum verschleimend und deshalb gerade bei Übersäuerung und Magen-Darm-Problemen vorzuziehen. Durch einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Kieselsäure (Silicium) hat Teff regelrechte Reparaturkräfte wie Regenerationsfähigkeit der Haut und der Schleimhäute. Sie enthält auch sehr viel Eisen und hilft dadurch bei Eisenarmut und chronischer Müdigkeit.

Den Einsatzmöglichkeiten von Teff sind in der Küche eine Grenzen gesetzt: Teff eignet sich sehr für die süße oder pikante Zubereitung z. B. von Brot, Nudeln, Pizzateig, Kuchen, Keksen, als leckerer Brei, Creme, Auflauf, Fladen, Bratling, Müslis, Gebäck und als Bindemittel für Saucen. Zum Garkochen sind lediglich 10- 15 Minuten anzusetzen. Ein vorheriges Einweichen ist wegen der kurzen Garzeit nur dann notwendig, wenn Teff roh verwendet werden soll. Vor 15665664_1789117831347869_2771612814901409638_ndem Kochen müssen, wie bereits besprochen, jedoch die Körner gründlich mit heißem Wasser abgespült werden, da die beim Spelzen aus dem Keim ausgetretenen Fettsäuren sonst einen leicht bitteren Geschmack verursachen können und ungewünschte Verunreinigungen ins Essen gelangen können. Teff findest Du in gut sortierten Reformhäusern und Naturkostläden.
…. und wenn Du jetzt Lust einfach mal lecker und gesund zu kochen, dann klick Dich durch zu meinem Rezeptvorschlag Hirseauflauf Mediterran