Tag 168 unserer Weltreise – Wir leben …

Wir benutzen

meine selbst hergestellten Pflegeprodukte mit natürlichen Zutaten
Zahnpasta, Seife, Shampoo, Körperbutter, Gesichtspflege, Peeling

Ich mache alle meine Reinigungsmittel mit ganz natürlichen Zutaten selbst

Wir essen

regional und saisonal, achte auf pflanzliche Ernährung

Wir reduzieren

Plastikmüll
fahren kaum Auto
vermeiden Müll

Wir leben

minimalistisch
in Harmonie mit der Natur

Und Du so?

Tag 160 unserer Weltreise

Da sitzt man so nichtsahnend am Strand des Pazifiks in Caloundra, QLD – Australien und schaut einfach nur auf diesen riesigen Ozean.

Du siehst die Tanker ganz weit draußen, diese riesigen Tankschiffe, die so endlos groß erscheinen, wenn Du direkt vor ihnen stehst, die aber in der Weite des Ozeans aussehen wie Mini Spielzeugschiffe.

Sie sind unbedeutend und so klein.

Nun sitzt Du als noch kleinerer Mensch am Strand, Du siehst die Wellen ankommen, pausenlos preschen sie auf den Strand ein. Du spürst diese Energie des Pazifiks und dann ….

… überkommt es Dich und Du fragst Dich

Wieso sind wir Menschen nur so grausam?
Was tun wir diesem wunderbaren Planeten an?
Die Ozeane sind voller Plastik – Die Meeresbewohner sterben
Der Planet ist zugemüllt – Und wir konsumieren immer noch fleissig weiter
Wir verseuchen unsere Körper, unsere Abwasser mit konventionellen Reinigungsmitteln und Kosmetikprodukten
ohne daran zu denken welche Folgen das hat …

Klimawandel?
Globale Erwärmung?
Luftverschmutzung?
Abholzung?
Miserable Tierhaltung?

All das sind Themen, die wir schon mal gehört haben und wir sind immer wieder schockiert all das zu hören, aber was kann der Einzelne schon tun – das ist ja auch Sache der Politik

wieso soll ich denn schon wieder was machen, darum können sich doch auch mal andere kümmern!

Aufwachen!!! Es ist nicht 5 vor 12, es ist eine Minute vor 12!!!

Wir alle können etwas tun, wir alle können täglich kleine Schritte gehen – Jede/r einzelne von uns!! — Ganz einfach – ohne großen Aufwand!!

Ich stelle seit vielen Monaten meine Reinigungsmittel und Kosmetikprodukte selbst her, was kinderleicht ist und kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich dadurch nicht nur meinem Körper etwas Gutes tue, sondern auch diesem wundervollen Planeten.

Sag nein zu …

Plastik
konventionellen Reinigungsmitteln
konventionellen Kosmetikprodukten
Massentierhaltung
der Abholzung der Regenwälder
Palmöl
unnötigen Autofahrten

Danke Dir! 

Bio Spülmittel mit Kernseife – Mit 3 Zutaten ganz einfach selbst machen

Auch auf meinen Reisen benutze ich KEINE konventionellen Produkte, bevor ich diesen Schritt gehe, nutze ich lieber keine Reinigungs- oder Kosmetikprodukte und wasche alles nur mit Wasser – das funktioniert auch super

Und wenn ich den Reinigungs- und Dufteffekt haben möchte, dann kommt bei mir Purification, Thieves, Zitrone & Co zum Einsatz

In unserer neuen Residenz auf Koh Phangan habe ich eine Außenküche – die wollte ich schon immer mal haben – und mit dieser Außenküche und einer alten Spülmittelflasche, die ich aus dem Resort habe, konnte ich mein Spülmittel ganz einfach selbst machen.

Natürlich teile ich gerne das Rezept mit Dir

Zutaten:

1 Glasflasche 500ml (Passata)

1/4 Kernseife (reiben) 

1 EL Natron

14 Tropfen Purification oder Citrus Fresh

 

Zubereitung: 

400ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und die geriebene Kernseife hinzugeben. Abkühlen lassen und dabei immer mal wieder umrühren.

Falls die Paste zu dickflüssig ist einfach etwas kaltes Wasser hinzugeben.

Gib nun Natron und Purification oder Citrus Fresh hinzu und nochmals rühren, danach füllst Du die Masse in die Glasflasche.

Dieses schnell gemachte, einfache Spülmittel kannst Du zum Spülen aber auch für die Spülmaschine nutzen.

TIPPS:

  • Als Spülmittel kannst Du die Flüssigkeit auch einfach in Deine alte Spülmittelflasche umfüllen, dann ist die Dosierung einfacher.
  • In der Spülmaschine füllst Du die Mischung einfach in die dafür vorgesehene Kammer.
  • Als in noch in Deutschland war, habe ich DIESES REZEPT für die Spülmaschine genutzt!

Du hast Fragen?

Du möchtest wissen wo Du Thieves, Purification und/oder Zitrone bestellst?

Kontaktiere mich gerne!

Plastikfrei Leben – Teil 2 Aufbewahrung

Jährlich produziert der deutsche Durchschnittsbürger ca. 215 kg Müll. Ein grosser Teil ist davon ist Plastik. – Egal ob Plastikverpackungen, Plastikflaschen – Plastik lauert einfach überall

Im Badezimmer und in der Küche finden wir eine Unmenge an Plastik

 

Als ich meinen Haushalt vor unserer Auswanderung minimalisiert habe, habe ich als allererstes diese ganzen Plastikdosen aussortiert, denn seit langem nutzte ich schon Kokosölgläser und Einmachgläser, die ich von meiner Oma hatte um Reis, Kichererbsen, Buchweizen & co. aufzubewahren.

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Das Beste ist, dass es auch für unterwegs praktische Glasfrischhaltebehälter mit Deckel. Ideal für Salate, Brote oder Rohkost.
 

Deine Smoothies kannst Du übrigens super aus Mason jars trinken, diese haben einen Deckel, so kannst Du den Smoothie ganz einfach mitnehmen.

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Mason jars gibt es in der großen (945ml) und der kleinen (490ml) Ausführung. Auch Mason jars eignen sich super zur Aufbewahrung und zum Mitnehmen von Salat, Müsli und sogar Suppen!

Vielleicht hast Du ja noch andere Ideen, dann hinterlasse doch gerne einen Kommentar!

Plastikfrei Leben – Im Badezimmer

Eines meiner Themen diese Woche ist PLASTIKFREIES LEBEN und jetzt fragst Du Dich wahrscheinlich warum ich überhaupt auf diese Idee komme.

Nun, als ich noch in Deutschland gewohnt habe, konnte ich meinen Plastikmüll auf einen kleinen Rest minimalisieren, aber seit ich in den USA unterwegs bin, stelle ich fest wie viele Dinge hier nur in Plastik erhältlich sind und welche Herausforderung es darstellt plastikfrei zu leben.

Aber warum mache ich mir darüber überhaupt Gedanken? Nun, eine Plastikflasche benötigt ca. 450 Jahre bis sie in kleinste Plastikartikel zersetzt ist, d.h. diese eine Plastikflasche kann noch nicht mal vollständig abgebaut werden. Diese und folgende Tatsachen finde ich erschreckend.

  • Im Jahr 2010 allein gelangten weltweit geschätzt zwischen fünf und 13 Millionen Tonnen Plastik ins Meer
  • Etwa 1.600.000 Quadratkilometer groß und damit viermal die Fläche Deutschlands nimmt der Great Pacific Garbage Patch im Nordpazifik ein.
  • 1.800.000.000.000 Plastikteilchen schwimmen schätzungsweise im Great Pacific Garbage Patch.

– Quelle: die Zeit

Ein Großteil der im Meer herum schwimmenden Plastikteilchen ist Mikroplastik, also Teilchen die kleiner als 5mm sind und die findest du z.B. als Polymere in Deinen Pflegeprodukten.

Das Gute ist, dass jeder Einzelne von uns trotzdem etwas tun kann um den Plastikwahn zumindest zu regulieren. Denn wenn wir nicht bald damit aufhören, ersticken nicht nur unsere Meeresbewohner im Plastikmüll sondern auch wir.

Was kannst Du nun tun um Deinen Plastikkonsum zu reduzieren?

Dazu gibt es heute den ersten Tipp für das Badezimmer bzw. Deine Pflegeprodukte

Plastikfrei Leben im Badezimmer

Schon lange stelle ich viele meiner Kosmetikprodukte selbst her.

Ich kreiere meine Körperbutter, meine Gesichtscreme, meine Zahnpasta ja sogar mein Deo selbst, denn dann weiß ich 100% was in meinen Pflegeprodukten drin ist.

Hast Du Dir mal die Mühe gemacht und dir angeschaut welche Inhaltsstoffe Deine Pflegeprodukte hat? — Es ist erschreckend!

Hier ein paar Auszüge:

Propylenglykol ist ein Feuchthaltemittel mit aggressiver Wirkung, das die Kopfhaut durchlässig macht

Formaldehyd, das Stoffe verbindet dient zu Konservierungszwecken und zur Desinfektion – ist allerdings sehr hautirritierend

Polyethylenglykol, durch das die Zellwände aufgeweicht werden und somit den Zugang für schädliche Stoffe erleichtern

Parabene (Konservierungsmittel) können Stimmungsschwankungen hervorrufen – davon haben wir als Frauen schon genug, die brauche ich nicht noch zusätzlich 😉

Silikone, die sich wie eine Schutzschicht um Dein Haar legen, damit sie glänzen und sich leicht kämmen lassen, allerdings lässt es sich auch nicht auswaschen und versiegelt regelrechte Deine Kopfhaut und Haare!

Phtalate, die ebenfalls Hormonstörungen hervorrufen können

Polymere – Mikroplastik, die biologisch nicht abbaubar ist und somit in die Umwelt gelangt, von Meerestieren gegessen wird, die wir wiederum essen – kann bei uns auch hormonelle Störungen verursachen.

Künstliche Farbstoffe, damit Dein Shampoo auch nach was aussieht, diese können allerdings Allergien auslösen

Synthetische Duftstoffe, damit Dein Shampoo oder Duschgel auch angenehm riecht, auch diese können zu allergischen Reaktionen führen und im schlimmsten Falle sogar die Atemwege reizen – leider stehen auch viele im Verdacht eine krebserregende Wirkung zu haben.

Außerdem kommen Duschgel, Zahnpasta & Co in schönen, bunten Plastikbehältern.
Duschgel mit Schwamm

Da lobe ich mir doch meine Glastiegel mit den natürlichen Zutaten wie Sheabutter, Kakaobutter und Kokosöl.

Damit auch Du mal ganz einfach Deine eigenen Produkte herstellen kannst, teile ich sehr gerne mein Rezept für ein einfaches, schnell hergestelltes Deo mit Dir – den Beitrag findest Du hier! 

Deo - ganz einfach selbst machen

Du hast Fragen oder möchtest Dich mit mir austauschen?

Kay grass usKontaktiere mich gerne persönlich

email: kontakt@kayfitz.com

fon: +49 15151944128

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Viel Spaß beim Ausprobieren!