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Super Alternative zu Tofu – Einfach, Lecker & Schnell

Inspiriert von Ida vom Knusperkabinett war es mal wieder an der Zeit etwas Neues auszuprobieren.

Ich kann Rezepte nicht 1:1 übernehmen, denn immer wenn ich das mache, gelingt es nicht, ich messe nicht ab, ich koche & backe nach Gefühl!

Deshalb lasse ich mich ab und zu inspirieren und teste dann, ändere ab und bereite dieses neue Rezept so lange zu bis es für mich passt.

Magst Du eigentlich Tofu?

Bei uns gab es denn immer mal wieder, aber in Zeiten von GMO und unserer Weltreise mag ich momentan keinen Tofu essen.

Noch dazu mag ich keine verpackten Lebensmittel, ich gehe am liebsten auf den Markt und kaufe alles frisch – hier in Spanien ist das richtig klasse, denn da bekommst Du Bohnen, Linsen, Mandeln, Trockenfrüchte unverpackt auf dem Markt! — Perfekt!!

Also ließ ich mich von Ida inspirieren und habe diese super leckere Rezept gezaubert – wie immer auf Vorrat!

Alternative zu Tofu

  • 250 g braune Linsen (Tellerlinsen)
  • 250g rote Linsen
  • 1,5 Liter Wasser
  • Gewürze: 2 EL Salz, Pfeffer, 1 TL Chiliflocken, Oregano, gehackte frische Kräuter (falls möglich)
  • 2 EL Senf

Zubereitung:

  1. Die Linsen fein mahlen. Gib die Linsen und alle Gewürze in eine große Schüssel und schütte 700 ml kochendes Wasser dazu. Rühren – zur Seite stellen
  2. Dann kochst Du die restlichen 800 ml Wasser in einem großen Topf auf, reduziere die Hitze auf eine mittlere Temperatur und giesse dann langsam die Linsenmasse unter ständigem Rühren hinein.
  3. Rühren darfst Du dann die nächsten 10 Minuten unermüdlich – ich bin ja ein recht ungeduldiger Mensch, aber ich habe es tatsächlich geschafft dieses Rühren sogar recht meditativ zu gestalten. So gönnst Du Dir in Deinem hektischen Alltag ein paar Minuten Ruhe.
  4. Der Teig sollte leicht angedickt sein, dann schüttest Du diesen in 2 kleine, mit Öl bepinselte Auflaufformen (am besten rechteckig) und stellst die Formen zum Abkühlen nach draußen.
  5. Den abgekühlten Linsenblock kannst Du dann entweder in Scheiben schneiden und von beiden Seiten kurz anbraten als Beilage zu Gemüse, Salat, Reis, etc.
  6. Oder Du schneidest ihn in Würfel und brätst diese kross an als Beilage zu Suppe, Salat, oder in eine Gemüse- oder Kichererbsenpfanne!

Super lecker, sehr einfach und schnell!

Gutes Gelingen

4 Gute Gründe Ab und Zu Mal Tofu Zu Essen!

Obwohl ich recht selten Tofu esse … eigentlich esse ich ihn nur zu absoluten Stress Zeiten, in denen mein Körper mir sagt, dass ich vermehrt Eiweiß brauche und ich genau weiß, dass ich das nun mit Sprossen, Bohnen und Linsen nicht mehr abdecken kann … möchte ich Dir heute gute Gründe vorstellen, warum Du ab und zu Tofu essen solltest oder kannst!

Dabei rede ich allerdings nicht von den ganzen Fertiggerichten, die man mittlerweile in jedem Supermarkt kaufen kann, wie vegane Wurst, Bratlingen, Würstchen, vegane Garnelen ….

Von diesen prozessierten Lebensmitteln halte ich nämlich genauso wenig, wie von veganem Käse oder veganer Butter, oder veganer Sahne …

Zurück zum Tofu:

Was ist Tofu eigentlich?

Sojabohnen werden mit Wasser aufgekocht, grobe Bestandteile werden ausgefiltert und wir erhalten die Sojamilch. Durch Ruhen der Sojamilch mit Meersalz in einem Pressbehälter, verschmelzen die Tofuflocken zu einer festen Form. Fertig ist der Tofublock.

Tofu ist geschmacksneutral und kann zu allem möglichen verarbeitet werden: 

Burger, Rührei, Torten, Süssspeisen, gebratene Scheiben, etc.

Die 4 guten Gründe:

Nummer 1. Tofu liefert acht essenzielle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und steckt voller Mineralstoffe, wie Kalium, Magnesium und Eisen.

Nummer 2. Tofu ist extrem leicht verdaulich, wird vom Körper zu 90% verwertet, enthält nur 5-8 g Fett und hat einen niedrigen Kaloriengehalt

Nummer 3. Tofu hat kein Cholesterin. Er verhindert zum einen, dass sich Blutfett an den Gefäßwänden festsetzt und trägt zum anderen dazu bei, dass vorhandene Ablagerungen wieder abgebaut werden. 

Nummer 4. Tofu ist umweltfreundlich! Für ein Kilogramm Tofu braucht man ca. ein halbes Kilogramm Sojabohnen – im Vergleich dazu: für ein Kilogramm Fleisch müssen bis zu 10 kg Sojabohnen verfüttert werden. 

In den nächsten Wochen teile ich ein paar köstliche Tofu Rezepte mit Dir, die Du ab und zu mal in Deinen Speiseplan einbauen kannst, wie z.B.

Vegan curry with tofu and vegetables

 

Veganes Curry mit Tofu oder

Chili oder leckere Bratlinge, oder …

 

Sei gespannt! Bis bald, Kay