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Die 5 Besten Tipps Für Eine Gesunde Ernährung

In den letzten Jahren wird immer weniger von Diäten berichtet aber dafür immer mehr von Ernährungsumstellung.

Möglichkeiten gibt es viele. Du kannst Dich für Vegetarisch, Vegan, Paleo (Steinzeiternährung), Glutenfrei, Low carb, low fat, clean eating, usw.entscheiden.

Manche nennen das einen Modetrend, ich bin versucht zu sagen, dass ich dankbar bin, dass etwas Schwung in das Thema Ernährung kommt, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass uns der Körper schon immer sagt, was wir gerade brauchen und wir haben nur verlernt darauf zu hören, weil wir uns pausenlos im Nahrungsüberfluss befinden.

Es gibt keine perfekten Ernährungstrends, denn jeder Mensch tickt anders und isst anders, hat einen anderen Tagesablauf, einen anderen Stoffwechsel, der eine treibt mehr Sport, der andere weniger. Du kannst nicht alle Menschen in einen Topf stecken und behaupten, dass sich alle ab sofort low carb ernähren sollen.

Du solltest für Dich selbst entscheiden, welchen Weg Du gehst und ja – auch in der Ernährung gehen wir einen Weg, du bist nicht von heute auf morgen vegan oder isst ab sofort nur noch Clean. Du kommst erst mal über Umwege dazu. Du beschäftigst Dich mit einem Thema und wanderst dann über Stock und über Stein langsam weiter, bis Du dann irgendwann die für Deinen Körper und Deine Lebenssituation ideale Ernährung gefunden hast.

Ich begann vor vielen Jahren als Vegetarierin und zwar in der Fastenzeit um meine große Tochter zu unterstützen, die auf Fernsehen verzichten wollte. Ich habe mir damals Fleisch und Wurst Verzicht ausgesucht.

Aufgewachsen als typisches Pfälzer Mädel mit Leberwurst, Blutwurst, Saumagen & Co. fiel mir der Verzicht aber nicht schwer, sondern im Gegenteil … mir ging es irgendwie anders – Besser!

Und schon war ich Vegetarierin, die nach der Fastenzeit einmal im Monat Fisch aß. Von da an ging mein Weg weiter über Vollwertkost nach Dr. Bruker mit meiner heißgeliebten Butter und Sahne zu vegan und dann weiter zu vegan & glutenfrei.

Heute bevorzuge ich es, Lebensmittel in ihrer reinen und natürlichen Form zu essen. Ob das nun einen Namen hat oder ein Modetrend ist, ist mir recht egal!

Ich habe keine Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Ich habe mich dazu entschlossen, weil ich mit jedem Schritt gelernt habe mehr auf meinen Körper zu hören – denn er weiß genau was und wann er es braucht!

Aber wie schon erwähnt, das ist mein Weg und Dein Weg kann ganz anders aussehen. Gerade deswegen möchte ich Dir heute 5 Tipps mit auf den Weg geben, wie Du ausgewogene und abweschslungsreiche Ernährung in Deinen Alltag einbauen kannst, ohne gleich in eine Ernährungsschublade gesteckt zu werden

Tipp Nummer 1: Schreibe Dir jede Woche einen Essensplan und koche diverse Lebensmittel auf Vorrat

Beispiel Essensplan Jun16So bleibt dir die tägliche Frage “Was koche ich heute?” erspart und Du isst automatisch ausgewogener. Wenn Du mal wieder neue Impulse brauchst, kannst Du Dir hier mein Gratis Ebook “Einfach, Lecker & Schnell” mit vielen Rezepten herunterladen.

Gewöhne dir an diverse Lebensmittel wie Reis, Bohnen, Linsen, Quinoa, Hirse in größeren Mengen zu kochen, denn daraus können neue Mahlzeiten entstehen.

So wird z.B. aus Reis als Beilage …

  • Reisgemüsepfanne
  • Reisbratlinge
  • gebratener Reis
  • gefüllte Paprika

oder aus Bohnen (Kidneybohnen, weiße Bohnen, schwarze Bohnen) wird

  • Chili sin carne
  • Bohnenburger
  • Bohnencurry
  • Bohnepfanne mit Gemüse
  • Bohnensalat
  • Bohnenaufstrich

Tipp Nummer 2: Simplify – iss bunt & bewusst

healthy appetizerEs ist gar nicht so schwer sich ausgewogen zu ernähren. Achte einfach mal auf die Farben. Je mehr kräftige Farben Du auf Deinem Teller hast, desto besser. Wenn Du nun noch bewusst isst und das Essen nicht einfach nur schnell in Dich reinstopfst, dann bist Du schon auf gutem Wege!

Tipp Nummer 3: Reduziere Zucker und such Dir eine Alternative

Ganz oft höre ich “Ich esse keinen Zucker” und wenn ich dann ein wenig nachhake, dann kommt am Ende doch ganz schön viel Zucker im Laufe des Tages zusammen. Der reine, weiße Haushaltszucker bringt an Nährstoffen nichts mit sich … er kann einfach nur süchtig machen und ist meiner Meinung nach Mitverursacher für gewisse Zivilisationskrankheiten.

Dabei gibt es so viele gute Alternativen, wie

  • Xylit (Birkenzucker) – Achtung auf gute Qualität achten
  • Honig (wenn Du dich nicht vegan ernährst)
  • Agavendicksaft, Apfeldicksaft
  • Datteln (für Kekse, Kuchen)
  • Banane und/oder Apfel (für Kekse, Kuchen)
  • Ahornsirup
  • Kokosblütenzucker

Tipp Nummer 4 – Beobachte mal Dein Essverhalten und wie geht es Dir nach dem Essen?

Woman driver driving a car on the road.Wo isst Du?

  • Auf dem Weg zur Arbeit?
  • Im Büro, am PC?
  • Vor dem Fernseher, Handy, Zeitungslesend?
  • Mit der Familie am Tisch?

Essen = Energie und diese Energie sollten wir bewusst aufnehmen, sonst erkennt der Körper das nicht als Energieaufnahme und meldet sich spätestens in einer Stunde wieder mit dem Hungergefühl.

  • Meide also sämtliche Ablenkungen, wie Handy, TV, Zeitung
  • Iss in Gesellschaft
  • Leg zwischendurch dein Besteck ab.
  • Kau langsam.
  • Iss bewusst.

Wie geht es Dir nach dem Essen? Fühlst Du Dich müde und schlapp und könntest gerade Mittags erst mal einen Mittagsschlaf gebrauchen? Dann solltest Du Dir Deine Ernährung mal genauer anschauen, vor allen Dingen die Zusammenstellung der Nahrungsmittel und die Reihenfolge derer.

Tipp Nummer 5: Lust auf etwas Ungesundes? Greif zu – aber mit Genuss!

cakeDu bist eingeladen und da steht eine leckere Schokosahnetorte, die eigentlich gar nicht in Deine derzeitige Ernährung passt, aber Du hast trotzdem ein unglaubliches Verlangen danach und schleichst die ganze Zeit um die Torte herum?

Um Himmels willen – iss ein Stück Torte! Aber mit Genuss! Genieße jeden Bissen, spüre wie sich die Sahnecreme in Deinem Mund anfühlt, genieße die Süße, die fast schon an den Zähnen weh tut. Lass Deinen weichen, lockeren Biskuit auf Deiner Zunge zergehen.

Dein Körper kann nun dieses Stück Torte, dass Du mit absoluter Hingabe verzehrt hast verwerten, denn Du hast so viele positive Emotionen damit verbunden.

Machst Du allerdings ein großes Aufsehen und fühlst Dich schuldig, schlingst das Stück sogar hinunter, damit es ja niemand mit bekommt, dann bunkert Dein Körper dieses Stück Torte und gibt es nicht mehr her!

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Bis bald, Kay